Eine einfache Suche auf Google.de macht es deutlich: Knapp 1,3 Millionen Mal ist im Internet das Wort “Immobilien” zu finden – der Begriff “Immobilienwirtschaft” ergibt sogar 1,6 Millionen Treffer. Fakt ist, dass es sich in beiden Fällen um beliebte Begriffe des World Wide Web handelt. Immobilienmakler und Serviceanbieter haben die Bedeutung von sogenannten „Immobilienblogs“ erkannt und versuchen verstärkt, via Internet zu potenziellen Kunden zu gelangen. Aber auch Privatpersonen, die Interesse an der Immobilienbranche finden und ihr schriftstellerisches Talent unter Beweis stellen wollen, führen gerne derartige Online-Tagebücher. Egal, ob Immobilienmakler oder begeisterter Immobilien-Blogger: Bevor man sich ein derartiges Blog zulegt, sollte man einige Aspekte in Betracht ziehen. Praktisch sollte man genau wissen, was man schreibt, für wen man es schreibt und wie man es schreibt.

1. Zielgruppe genau bestimmen
Wie alle anderen Blogs auch sind Immobilienblogs Journale, die man fast täglich mit neuen Einträgen ergänzen muss. Bevor man sich ein Immobilienblog zulegt, muss man seine Zielgruppe klar definieren. Man sollte also ganz genau wissen, ob man sich an Laien oder Experten richtet, an Mieter oder Eigentümer, an eine jüngere oder eher ältere Leserschaft, usw.

2. Typische Themen aussuchen
Nachdem die Zielgruppe bestimmt worden ist, gilt es, einige Themen zu finden, die für das Publikum spannend sein könnten. Manche Blogs behandeln lokal gebundene Themen aus der Immobilienwirtschaft, andere wiederum gehen an nationale und sogar internationale Themen heran. Ein beliebtes und recht schwieriges Thema, das jedoch auf großes Interesse stößt, ist beispielsweise das Immobilienrecht. Die neuen Urteile betreffen sowohl Mieter, als auch Vermieter, und werden aus diesem Grund sehr gerne gelesen. Beliebte Blog-Artikel befassen sich mit der Gestaltung/Einrichtung verschiedener Bereiche im Haus oder sie enthalten praktische Tipps, die einer Vielzahl von Nutzern zu Gute kommen können.

3. Schreibperspektive wählen
Die Verfasser der Blog-Beiträge sollte versuchen, aus persönlicher Sicht auf das gewählte Thema einzugehen. Beliebt sind vor allem Blogs, auf denen aus der Ich-Perspektive berichtet wird, denn hier wird der Autor zum Experten. Die Leute lesen viel lieber eine persönliche Story als eine objektive Aufzählung von Fakten. Blogs ermöglichen den Lesern, Kommentare zu den Einträgen zu hinterlassen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Blog-Artikel, die aus der Ich-Perspektive geschrieben worden sind, viel mehr Leser zum Kommentieren animieren. Und gerade das ist auch Sinn der Sache: Probleme wahrnehmen, sich darüber auszutauschen und nach Lösungen suchen.

4. Eine gepflegte, dennoch einfache Sprache verwenden
Auch wenn vieles aus persönlicher Sicht geschildert wird, einen Aspekt sollten Blog-Autoren auf jeden Fall beachten: Die Sprache, die man beim Schreiben verwendet, muss gepflegt und trotzdem einfach sein. Orthographische und grammatikalische Richtigkeit ist gefragt, um mit seinem Blog bei den Lesern anzukommen. Darüber hinaus gilt, lange und komplizierte Formulierungen oder Sätze zu vermeiden, denn Online-Leser haben keine Zeit, einen Satz dreimal zu lesen, bis sie ihn verstehen. Außer dem Titel sollten bei längeren Beiträgen spannende Zwischentitel gesetzt werden, die den Nutzer zum Weiterlesen motivieren.

5. Bilder, Links und Videos
Eine Person, die sich im Internet zum Thema „Immobilienwirtschaft“ erkundigt, möchte recht schnell die Message des Beitrags mitbekommen. Aus diesem Grund sind Bilder, Grafiken, Videos und weiterführende Links absolutes Muss, wenn es darum geht, einen erfolgreichen Immobilienblog aufzubauen. Nicht umsonst behauptet man, dass Bilder mehr als Tausend Worte sagen. Mit Hilfe von visuellen Elementen wird der Text aufgelockert, es kommt Farbe in das Blog und gewisse Themen werden besser veranschaulicht. Fotos sollten immer beschriftet werden. Die Bildbeschriftung darf jedoch nicht noch einmal das beschreiben, was auf dem Foto zu sehen ist, sondern ein Plus an Information liefern.

Wir danken Herrn Marco Fendt (www.fendtimmobilien.de) für diesen Gastbeitrag.
23.05.2013

  1. Olaf
    01.04.2017

    Ich danke Ihnen für die Anregungen. Viele tolle Informationen!

  2. Marc
    23.01.2016

    Sehr schöne Informationen auf der Website. Vielen Dank für die Infos!

    Liebe Grüße aus Leipzig

  3. Der erste Kontakt mit Kunden findet in erster Linie über das Internet statt. Mit einem Immobilien-Blog hebt man sich von der breiten Masse der Kollegen ab und schafft Vertrauen. Herzlichen Dank an Herrn Fendt für den Beitrag.

  4. Boris Grießhaber
    25.02.2014

    …und immer schön authentisch bleiben! Ruhig auch mal Ecken und Kanten ansprechen und darlegen. Gerade unter den Immobilienanbietern wird ja bekanntlich vieles sehr blumig dargestellt.

  5. Karsten F.
    23.09.2013

    Da das Thema Immobilien immer aktuell ist und auf dem Markt stete Bewegung herrscht, kann man denke ich einen Blog über Immobilien sehr gut pflegen und auf dem Laufenden halten.

  6. Tobias Brenner
    11.09.2013

    Auf unserem Immobilienblog finden Sie aktuelle Neuigkeiten auf dem Immobilienmarkt, sowie vom Unternehmen selbst.
    Weshalb sollten wir denn nicht auf einem Blog auch eine Referenz posten?

    Unserer Erfahrung nach werden die Beiträge zwar häufig gelesen, jedoch nur selten kommentiert.

  7. Jürgen
    01.09.2013

    Toller Beitrag, nur finde ich dass man auch über untypische Themen berichten soll, das macht es alles etwas anders.

  8. Susanne Purol
    25.07.2013

    Auch wir möchten Herrn Fendt für diesen hilfreichen Beitrag danken. Wir sind ein relativer Frischling mit unserem Blog und können solch fundierte Tipps sehr gut gebrauchen. Vor allem Tipp 3 hatten wir noch nicht beherzigt. Und wer möchte sich mit seinem Immobilien-Blog nicht als Experte beweisen? :-)

  9. Tobias
    03.07.2013

    Mit Immobilienblogs lassen sich schöne Konversionsektten aufbauen. Einzelne Beiträge können so ganz direkt und zählbar zu Kundenterminen führen. Man muss nur ein bisschen auf die Keywords und auf die Themen schauen.

  10. Manu
    28.06.2013

    Sehe ich genau so. Es suchen immer mehr Menschen nach Immobilien im Internet, deshalb ist es notwendig sich sehr gut im Internet aufzustellen.

  11. franzi91
    10.06.2013

    jup immobilien sind gerade n heisses thema!!! wirklich interessant… :)

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